Bund der Baumpaten e.V. Donnerstag, 26. Mai 2016 | Kontakt

Baumpatenschaft am Lietzensee in Berlin

Familie Edeltraud und Günter Rudolf aus Gera haben am 28. Juni 2014 die Baumpatenschaft über die Hainbuche 692 im Lietzenseepark in Berlin-Charlottenburg übernommen. Die neuen Baumpaten überwiesen unserem Verein eine Spende und ihr Sohn Heiko Rudolf aus Berlin, Mitglied des Vereins „Bürger für den Lietzensee e. V.“, www.lietzenseepark.de, möchte weitere Baumpaten in Berlin werben. Wir bedanken uns bei den Familien Rudolf und wünschen Ihnen alles Gute.

Lietzenseepark - Hainbuche 692
Foto: Alexandra Wolowelsky

28. Juni 2014

Dank an aktive Waldpädagogen

Der Revierförster Herr Weiss und der Forstwirtschaftsmeister Herr Tichter von der Oberförsterei Zesch am See bauten für die Kinder des Waldkindergartens Pätz eine kindgerechte Rundbank an ihrem Patenbaum. Diese, in ihrer Art einmalig schöne Rundbank, wurde am 23.09.2010 um 10.00 Uhr eingeweiht. Die Kinder hatten aus diesem Anlass ihren Patenbaum liebevoll geschmückt und die Leiterin der Kita Frau Soff begrüßte die erschienenen Gäste herzlich. Ihrer Einladung waren u. a. die Leiterin der Oberförsterei Zesch am See Frau Lolk, die Bundestagsabgeordnete, Baumpatin und förderndes Mitglied unseres Vereins Frau Cornelia Behm, der Jugendleiter der Neuapostolischen Kirche Königs Wusterhausen Herr Ribbert, der Bürgermeister von Bestensee Herr Quasdorf und Vertreter unseres Vereins Bund der Baumpaten e. V. gefolgt. Mit einem wunderschönen Programm, vorgetragen von einer Gruppe kleiner Kinder, bedankte sich Frau Soff herzlich bei den Sponsoren der Rundbank.


Foto: Cornelia Behm
24. September 2010

Sigmund Jähn in Königs Wusterhausen

Sigmund Jähn in Königs Wusterhausen
12. Januar 2010

Galerie

Die 30. Ausstellung "BAUMPATEN-PATENBAUM", Gudrun Kalbus, wurde am 04.06.09 in der Aula der Blindenschule Königs Wusterhausen traditionell mit einem klassischen Konzert eröffnet. Der bekannte Opernsänger Marek Kalbus (kalbus.eu), sang berühmte Arien und Lieder von Verdi, Wagner, Strauss u. a.. Eine besondere Überraschung war dabei, dass der weltweit gefeierte Dirigent Dmitri Jurowski (www.dmitri-jurowski.com) anlässlich dieses Konzerts seinen Dirigentenstab gegen das Cello vertauschte und mit Marek Kalbus gemeinsam musizierte. Beide wurden von der Pianistin Albena Börger am Klavier begleitet. Wir bedanken uns für den außergewöhnlichen Kunstgenuß.

Sie können alle Patenbaumbilder auch in unserer Galerie sehen.

Konzert


13. Juni 2009

Lebensbaum in Königs Wusterhausen bekommt Baumpaten

Die Brandenburgische Schule für Blinde und Sehbehinderte in Königs Wusterhausen, (www.sehgeschaedigtenschule.net), sowie Herr Ralf Hohn und seine Ehefrau wurden am 4. Juni 09 Baumpaten für den Lebensbaum vor der Schule für Blinde und Sehbehinderte. Herr Ralf Hohn ist Moderator beim Radiosender Königs Wusterhausen (www.sender-kw.de) auf dem Funkerberg, der als Wiege des deutschen Rundfunks gilt.

Lebensbaum

Am Patenbaum begrüßte der Direktor, Herr Fred Oelschläger, den Bürgermeister der Stadt Königs Wusterhausen, Herrn Stefan Ludwig, den Leiter des Amtes für Schulverwaltung und Kultur des Landkreises Dahme-Spreewald, Herrn Joachim Harder, sowie die anderen Besucher der Veranstaltung. Zum Auftakt der Baumpatenschaft enthüllte der Bürgermeister eine Informationstafel der Stadt Königs Wusterhausen mit unserem Logo "BAUMPATEN-PATENBAUM" für alle Bürger und Touristen der Stadt Königs Wusterhausen.

Wir bedanken uns auch im Namen der Baumpaten für diese besondere öffentlichkeitswirksame Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit im Natur- und Umweltschutz.
5. Juni 2009

Patenbäume für zukünftige Generationen

Martin Lorbeer für den Bund der Baumpaten e. V.

Nicos Stirn liegt in Konzentrationsfalten. Silbenweise entziffert der Grundschüler die soeben enthüllte Informationstafel. Sein Blick geht ins Leere, während seine Fingerspitzen über die Braille-Punktschrift auf der Tafel gleiten. „... Baumpaten des Lebensbaumes vor der Blindenschule.“ Nico dreht sich um, die Menschen um ihn applaudieren und zu Recht spiegelt sich Stolz in seinem Gesicht. Er hat soeben stellvertretend für all seine Mitschüler die Baumpatentafel eingeweiht!

Unsere Patenbäume können wir, so will es die Natur, nur ein Stück ihrer Lebenszeit begleiten. Die meisten haben Jahrzehnte vor unserer Geburt gekeimt und werden wohl Jahrzehnte nach unserer Zeit vergehen. Ein Baum kann seine Bedürfnisse nur in sehr begrenztem Maße zum Ausdruck bringen. Sich um sein Wohlergehen zu sorgen ist eine Tugend, die wir den aufwachsenden Generationen auf den Weg geben möchten. Wie ein Baum als ein Samen beginnt, um schlussendlich zu einem beeindruckenden botanischen Kunstwerk zu reifen, wollen wir in Kindern und Jugendlichen Dankbarkeit reifen lassen, für all die wunderbaren Zufälle, die die Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur prägen. Wenn Kindergartenkinder, ihre Eltern und Erzieher eine Sitzgruppe unter ihrem Patenbaum aufstellen, ist das nicht auch ein Symbol des Dankes dafür, dass ein Baum eben mehr Sonnenlicht braucht als ein Mensch und sich letzterer eben deshalb im Schatten des Laubes erholen kann? Wenn die abgefallene Baumrinde in ein neues, von Kinderhand gemachtes Kunstwerk integriert wird, kann die Aussage der Kreation sein: Ich habe die Genialität und Schönheit deiner schützenden Haut erkannt und will sie ehren, gerade jetzt, wo du ihrer überdrüssig bist. Jeder bewusst lebende Mensch sucht so oder ähnlich Wege, sich selbst und der ihm folgenden Generation klarzumachen: Kein Baum, überhaupt keine Daseinsform existiert selbstverständlich und alles ist mehr, als die zu Grunde liegenden chemischen und physikalischen Prozesse. Glücklicherweise erkennen gerade Kinder dieses „mehr sein“ besser und klarer als die blanke, theoretische Materie, auf die ein Erwachsener die Dinge üblicherweise gern reduziert. Ein Kind kann einen Baum personifizieren, ihm von Angesicht zu Angesicht dankbar sein, ohne die philosophischen Labyrinthe, die eben auch diesen dem Leser vorliegenden Artikel kleiden. Natürlich ist unsere Wirklichkeit konstruiert und selten sind wir in der Lage, sie ungefiltert und unbewertet auf uns wirken zu lassen. Einem jungen Menschen gelingt das. Auch die Wirklichkeit eines Baumes, die entsprechenden Forscher mögen mich korrigieren, ist wohl eher von einem Wirken-lassen geprägt als von aktivem Wahr-nehmen. So schließt sich ein Kreis, dessen Rundungen wir formen, indem wir den jungen Menschen beibringen, die Natur zu ehren: In der Umkehrung lehren uns Kind und Natur (dies zu trennen dürfte wiederum ein Konstrukt sein). Die Dinge wirken lassen. An den richtigen Stellen eine dicke Rinde und ledrige Blattstrukturen ausbilden, das mag eine gewisse Immunität gegenüber negativen äußerlichen Einflüssen sein oder eine simple Hornhaut auf der Handfläche. An anderen Stellen dagegen hochempfindliche Mikrowurzeln und Dampfporen - Fingerspitzengefühl, sowohl für prekäre Situationen als auch für das Lesen von Braille-Schrift. Als Verein für Baumpatenschaften ist unser Ziel, all diese Symbolik zu konkretisieren, ihr einen Rahmen zu geben. Wir möchten Menschen ermutigen, sich mit dem teils so handfesten und sinnlichen, andererseits so ätherischen und masselosen Thema Natur auseinanderzusetzen. Ein Baum, „dein“ Baum, kann hier ein Pol sein, ein Ausgangspunkt. Der Ort, an dem deine Müll-aufsammel-Aktion anfängt. Der Platz, wo dein Picknick stattfindet. Das Ziel deiner anstrengenden Wanderung. Er kann direkt vor deinem Haus stehen und ihr könnt euch einen Guten Morgen wünschen. Er kann auf dem Schulgelände stehen und dein Versteck sein. Er kann dich verbinden mit jenen, die mit dir Baumpaten geworden sind.

Er kann einfach dort stehen und wenn dir, wenn du ihn berührst, so leise wie niemand sonst zuflüstern: Jetzt gleich rechts ist die Treppe zum Haupteingang. Das jedenfalls sagt Nicos Baum immer.

(Namen sind geändert)
4. Juni 2009

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